Synagoge Essen

Aufgrund von Platzmangel im Vorgängerbau in der Gerswidastraße ließ die jüdische Gemeinde Essen, vertreten durch ihren ersten Rabbiner, den reformorientierten Salomon Samuel, 1911 vom Architekten Edmund Körner einen repräsentativen und selbstbewussten Synagogenneubau planen, der die Integration und Anerkennung der Juden im Deutschland des zweiten Kaiserreichs zum Ausdruck bringen sollte. Mitten in der Innenstadt sollte das Haus die Ankunft des Judentums in der deutschen Gesellschaft versinnbildlichen; hinsichtlich des ornamentalen Schmucks unter Verwendung der Überlieferung des Judentums, insbesondere der zu verwertenden Symbole für die Mosaiken und Glasmalereien, ließ sich der Architekt durch Salomon Samuel beraten. Am 25. September 1913 wurde der damals Neue Synagoge genannte Bau feierlich eingeweiht. Er war nur 25 Jahre lang kulturelles und soziales Zentrum einer 1933 rund 4500 Mitglieder zählenden Gemeinde. Sie hatte einen über 1500 Personen fassenden Hauptraum mit mehreren Emporen, Orgel und großem Bima-Bereich (der auch häufig für Konzerte genutzt wurde), eine Wochentagssynagoge, Lehrräumlichkeiten, einen Gemeindesaal, ein Sekretariat, eine Bibliothek, einen Garten sowie Rabbiner- und Kantorwohnungen im östlich angebauten Rabbinerhaus.(Wikipedia)


Datum: 2015-11-01
Kamera: iPhone 4S
Optik: HDR
Ort: Essen

Schlagworte:
Architektur
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Synagoge Essen