Kongressgarage
Im Kern besteht die Kongressgarage aus einem neunseitigen Kuppelbau mit ca. 24 m Spannweite. Auf die freigestellten Kuppelrippen ist eine weitere, flache und verglaste Kuppel aufgeständert. Die zentralen Druckringe der beiden Kuppeln setzen sich nach oben in einer Laterne fort. Die Betonkonstruktion, deren Rippen unweit der Baustelle vorgefertigt und dann mit einfachen Mitteln zusammengefügt wurden, wurde durch die Düsseldorfer Niederlassung der Bauunternehmung Wayss & Freytag ausgeführt. Deren Direktor Karl Walter Mautner war auch Dozent für Eisenbetonbau an der Technischen Hochschule Aachen. Die heute größtenteils nicht mehr sichtbare Fassade besteht aus zwei runden Treppentürmen, welche die ursprünglichen Einfahrten flankieren und die nie errichteten Flügelbauten erschließen sollten. Der Aachener Architekt und Hochschullehrer Theodor Veil gestaltete zusammen mit Otto Nauhardt die Fassaden im Wechsel von Ziegelmauerwerk und Sichtbetongliederungen zu einem expressionistischem Gesamteindruck. Im Innern ist die Nähe zur Jahrhunderthalle in Breslau (1912/1913) und dem „Glashaus“ von Bruno Taut auf der Kölner Werkbundausstellung (1914) unübersehbar.(Wikipedia) alte Ansicht
Datum: 2015-05-02 Kamera: iPhone 4S
Ort: Kongressstraße, Aachen





